Außergewöhnlich komfortabel, wie die Laufeigenschaften des Mafate Speed 4 von Hoka, so auch unsere Zeitspanne beim Testen des Schuhs. Aber es sollte eben auch kein Schnellschuss werden und die Berglaufsaison ist für uns erst in diesem Jahr so richtig in die Gänge gekommen.
    Bild: Harald Bajohr

    Der Hoka Mafate Speed 4 ist als Update der 3er Version bereits im letzten Jahr erschienen und der Mafate Speed ist so etwas wie Hokas Rezept für äußerst lange Strecken, die auf unbefestigten Pfaden zurück gelegt werden. Zeigte sich der Vorgänger noch eine Spur stabiler, robuster und dabei noch etwas behäbiger, haben die Laufschuh-Designer am Hoka Mafate Speed 4 doch einige Optimierungen vorgenommen. Ein paar Gramm leichter, ein kleiner Gewinn an Dynamik und eine verbesserte Passform vor allem im Fersenbereich, das sind Kleinigkeiten, die sich aber durchaus lohnen und den Mafate Speed 4 für mich zumindest in einem neuen Licht dastehen lassen.

    Die Passform und Bequemlichkeit des Mafate Speed 4 sind ausgezeichnet. Der Schuh bietet viel Komfort und damit von Minute 1 an ein wohliges und schönes Tragegefühl. Besonders angenehm die hochgezogenen Partie an der Ferse. Beim Obermaterial haben die Designer bei dieser Variante nun wieder auf ein leichteres und luftdurchlässigeres Mesh-Material zurück gegriffen. Das spart auf der einen Seite Gewicht ein, auf der anderen Seite geht das natürlich auch zu Lasten des Schutzes. Der Aua-Faktor erhöht sich bei kleineren und größeren Steinchen, die bei einem rasanten Downhill durchaus schon einmal die Oberfläche des Schuhs und damit den Fuß unsanft traktieren können. 

    Bild: Harald Bajohr

    Nun ja, wenn auch der Mafate Speed 4 ganz sicher nicht zu den rasantesten Vertretern seiner Klasse gehört. Die Sohle und damit die Dämpfungseigenschaften des Mafate Speed 4 sind – wie nicht anders zu erwarten – enorm. Liebhaber:innen der Langstrecke,  (Ultra)Läuferinnen, die eine sehr komfortable Dämpfung bevorzugen, werden den Mafate Speed 4 ganz sicher noch mehr lieben wie seine Vorgänger.

    Bild: Harald Bajohr

    In Sachen Grip bietet Hoka beim Mafate Speed 4 meiner Einschätzung nach das Beste, was der Markt momentan hergibt. Die Megagrip-Sohle mit Litebase-Konstruktion von Vibram ist in Sachen Traktionssicherheit kaum zu schlagen. Überhaupt greift die Sohle vor allem in technisch schwierigem und felsigem Gelände beherzt zu und vermittelt Sicherheit pur. Zwar hat man gegenüber dem Vorgänger an Stabilität eingespart, auf technischen Trails und deren Downhills macht der Hoka Mafate Speed 4 so richtig Laune und bietet einen sicheren und immer noch komfortablen und tollen Stand.

    Bild: Harald Bajohr

    Den Mafate Speed 4 gibt es sowohl für Herren als auch für Damen in jeweils sechs unterschiedlichen Farbvarianten. Auch diesbezüglich hat Hoka der Konkurrenz einiges voraus, Allerdings darf durchaus die Frage erlaubt sein, ob diese Farbvielfalt hinsichtlich des Nachhaltigkeitsgedanken wirklich sein muss. Den Spaßfaktor wiederum hat der Hoka Mafate Speed 4 auch damit auf seiner Seite.

    Bild: Harald Bajohr

    Fazit:
    Mit dem Mafate Speed 4 hat Hoka ein gelungenes Update hingelegt. Die kleinen Optimierungen haben den Schuh leichter, dynamischer, flotter und besser gemacht. Für Langstreckenläufer:innen gemacht, die in anspruchsvollen Terrain unterwegs sind und viel Wert auf Komfort legen.

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